Donnerstag, 31. März 2011

Dedesdorf

Dedesdorf: Die ehemalige Zufahrt zum Fähranleger vor dem Deich
Nachdem ich gestern unseren Keller von einigen nicht mehr benötigten Dingen befreit und diese zur Müllbeseitigungsanlage gefahren hatte, habe ich den Rest des ersten wirklichen Frühlingstags in Bremerhaven für einen Ausflug nach Dedesdorf genutzt.

Dort bin ich vor langer Zeit das letzte Mal gewesen, als die Fährverbindung nach Kleinensiel am gegenüberliegenden Ufer der Weser noch existierte.


Dedesdorf: Am gegenüberliegenden Ufer ist der Fähranleger Kleinensiel zu sehen
Nach der Fertigstellung des in Sichtweite südlich von Dedesdorf und Kleinensiel gelegenen Wesertunnels ließ sich der Fährbetrieb nicht mehr aufrechterhalten und wurde 2004 eingestellt. Die Zufahrt über den Deich wurde jetzt nicht mehr benötigt und später im Zuge von Deichbaumaßnahmen zurückgebaut. Der ehemalige Straßenabschnitt vor dem Deich und die Rampe des Anlegers sind jedoch noch vorhanden.


Blick von der Fähranlegestelle bei Kleinensiel über die Weser ...
... nach Dedesdorf mit seiner St.-Laurentius-Kirche
Auch die Anlegestelle am westlichen Ufer der Weser existiert noch. Wenn man vom Fähranleger Kleinensiel über die Weser nach Dedesdorf blickt, dann fällt sofort der Turm der St.-Laurentius-Kirche auf, die direkt hinter dem Deich steht.


Die St.-Laurentius-Kirche in Dedesdorf
Ausschnitt aus einer alten Grabplatte auf dem Kirchhof
An der gleichen Stelle wurde bereits um 1050 herum eine Kapelle errichtet, die ungefähr 100 Jahre später zur Pfarrkirche erhoben wurde. Seit dem 13. Jahrhundert ist Dedesdorf das einzige Kirchspiel der Oldenburger Kirche östlich der Weser. Im Jahre 1698 eine Orgel des berühmten Orgelbaumeisters Arp Schnittger in die Kirche eingebaut, die 1998 umfangreich restauriert wurde.


(Quellen: Infotafel an einer Tür der St.-Laurentius-Kirche, Wikipedia)

Kommentare:

Elfe hat gesagt…

Lieber Juwi

Noch etwas neblig kommt dieser Frühlingstag daher, wie ich den Bildern entnehme. Auf jeden Fall hat es Dir gut getan etwas auszuspannen, nach all den Anti-Atom-Aktionen in Deinem Blog und als Teilnehmer von Kundgebungen.

Bei uns hat heute jemand eine Briefbome in ein Werbebüro eines Befürworters von Atomstrom gesandt. Sekretärinnen wurden verletzt. Das finde ich falsch und schadet nur dem Anliegen des Atomausstiegs.

Vielen Dank auch für Deine interessanten Beiträge und Videos zum Thema. Daraus konnte ich einiges lernen. Hoffentlich gibt es wirklich ein Umdenken, und nicht ein Vergessen nach schon kurzer Zeit, wie es auch damals mit Tschernobyl war.

Liebe Grüsse und einen entspannten Abend wünsche ich Dir
Elfe

juwi hat gesagt…

@Anonym":
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