
Einige von euch haben mich gefragt, wie mir das Foto mit dem einzelnen, fallenden Herbstblatt gelungen ist. Da ich während der letzten Tage überwiegend im Keller beschäftigt war, hatte ich verprochen, in dieser Woche den Trick zu verraten, mit dem ein solches Foto gelingen kann.
Ich muss allerdings zugeben, dass nicht allein das Können des Fotografen oder die technischen Fähigkeiten seiner Kamera zum Erfolg geführt haben. Ich hatte vielmehr während eines Spaziergangs mit unserer Hündin Cleo das Glück, gerade zur rechten Zeit in die richtige Richtung zu blicken, im Vorübergehen mit dem "inneren Auge" dieses geniale Fotomotiv zu erkennen und außerdem auch noch meine Kamera dabeizuhaben. Das Foto mit dem "in der Luft schwebenden" Herbstblatt wäre mir ohne die tatkräftige Unterstützung einer kleinen, mir unbekannten Spinne, jedoch niemals gelungen.
Wenn man das Foto in meinem Beitrag zu Katinka's "Schöne Momente im Herbst und Winter" von letzter Woche mit der Maus anklickt, dann wird es vergrößert angezeigt. Vor dem dunkleren Hintergrund der Blätter am Baum ganz oben im Bild, oberhalb des "fallenden" Blattes, kann man dann den feinen Faden erkennen, mit dem die Spinne das Blatt in der Luft fixiert hatte. Somit hatte ich also ausreichend Zeit, das Blatt aus mehreren Blickwinkeln zu fotografieren, und konnte mir anschließend das schönste Motiv davon auszusuchen.
Wer jetzt noch einmal behauptet, diese kleinen, nützlichen, achtbeinigen Tierchen seien ekelig, und ihre überall herumhängenden Spinnweben zu nichts nütze, der hat noch nie versucht, im Herbst ein fallendes Blatt zu fotografieren. Spinne, ich danke dir.













