Freitag, 30. Oktober 2009

Weltspartag



Na, auch schon ordentlich gespart
heute?


Immerhin ist heute ja Weltspartag.

Da trägt man doch traditionsgemäß
den Inhalt seines sein Sparschweins
zur Bank ... -


... da ist das sauerverdiente Geld immer noch am sichersten untergebracht. Banken sind seit jeher ein krisenfestes Gewerbe - meistens jedenfalls.

Die Banker hegen und pflegen das ganze Geld, so dass es sich immer schön vermehrt. Gedüngt wird mit mit Wachstumsverbesserern wie zum Beispiel "Spekulantis" oder "Magic Fonds". Das können die richtig gut, und am Ende gibt es dann immer richtig fette Zinsen für jeden, der sein Geld bei seiner Bank hegen und pflegen lassen hat. Manche Banken sind so gut darin, dass die nach Auszahlung der Zinsen an ihre "Kleinkunden" (das sind Leute wie du und ich) noch so viel Geld übrig haben, dass es für millionenschwere Boni für ihre Chef's reicht.

Und sollte es einmal doch nicht reichen, weil zum Beispiel völlig überraschend eine Krise die ansonsten so krisenfeste Bank fest im Griff hat, dann gibt es dafür Geld vom "Steuerzahler" (das sind Leute wie du und ich).



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Laut "Spiegel Online" steigt die Sparquote auf ein 15-Jahres-Hoch. Die "Welt Online" meinte am Tag darauf, der Weltspartag im Jahr eins nach der Finanzkrise wecke nostalgische Gefühle. Das Beben an den Börsen habe die deutschen Sparer offenbar um 20 Jahre zurückgeworfen. Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes sei das eigentlich längst abgeschriebene Sparbuch plötzlich wieder die beliebteste Anlageform zur Altersvorsorge. Völlig zu unrecht, nach Meinung von Welt Online ...

Na, dann spart man alle schön fleißig heute.


(Quellen: Spiegel online vom 27.10.2009, Welt Online vom 28.10.2009)

Kommentare:

Helmut hat gesagt…

Haste auch eine "Riester-Rente" abgeschlossen oder eine fondsgebundene LV ? Hoffentlich NICHT.
Insolwenns kalt wird in Deutschland ist eine der Postkarten der Ethikbank. Hier bin ich seit zwei Jahren Kunde. Ich bekomme nicht so viel Zinsen, denn ich habe mich damit einverstanden erklärt, daß ein gewisser Teil für ein Projekt der Ethikbank gespendet wird. Damit kann ich leben.

juwi hat gesagt…

@Helmut:
Nee, so etwas habe ich nicht. Für Riester war ich ohnehin zu alt. Auch wenn der Staat seinen Obulus dazupackt, könnten wir uns die Beiträge, die für eine ausreichende Rente notwendig wären, nicht leisten. Fonds sind in meinen Augen immer irgendwelche Zockereien die irgendwelche Banker in Auftrag der Kunden unternehmen, ohne dass die Kunden darauf Einfluss haben. Das kann ebenso gut gehen, wie es auch furchtbar nach hinten losgehen kann.

Als ich mein erstes Geld verdiente, habe ich eine "normale" Lebensversicherung abgeschlossen, die meinen Lebensstandard im Rentenalter etwas erhöhen sollte; Jetzt wird sie den augenblicklichen Standard halten.

Seit Einführung von Hartz-IV darf ich aber auf gar keinen Fall arbeitslos werden. Meine als Altersvorsorge gedachte Lebensversicherung würde dann nämlich als "Vermögen" angerechnet werden. Daran muss ich immer denken, wenn Leute zu Hunderten oder Tausenden plötzlich auf der Straße stehen, weil Werke ins Ausland verlegt werden oder Konzerne in Konkurs gehen, und ich mir vorstelle, dass die älteren Arbeitnehmer wohl überwiegend Lebensversicherungen als Altersvorsorge abgeschlossen haben.

Die Ethikbank kannte ich noch nicht. Bis zum Jahresende werde ich wenig Zeit haben, aber dann werde ich mich einmal darüber informieren.

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