Freitag, 9. Januar 2009

Nebelschwaden auf der Weser


Die Weser am 8. Januar 2008 um 13 Uhr

Wenn das Wasser der Weser wärmer ist als die Luft, dann steigen Nebelschwaden auf ...



Havenwelten: Mediterraneo und Atlantik Sail City

... und umhüllen die Stadt mit einem wabernden Vorhang aus Dampf.


Manchmal reicht es schon aus, dass die Lufttemperatur nur geringfügig unter Null Grad Celsius fällt, und etwas Wind und die Feuchtigkeit in der Luft lassen die gefühlte Temperatur erheblich tiefer erscheinen.

Donnerstag, 8. Januar 2009

LED's könnten Treibhausgas Emissionen vermindern

Das Fachgebiet Lichttechnik des Instituts für Elektromechanische Konstruktionen der Technischen Universität Darmstadt ist an einem interessanten Forschungsprojekt beteiligt. Dabei geht es darum, die bisher verwendeten Leuchtmittel in Straßenlaternen durch LED's zu ersetzen. In einer Wohnstraße in Darmstadt wird im Rahmen des Projekts ein Feldversuch mit LED-Straßenlaternen durchgeführt.

Der Stromverbrauch von LED's ist bis zu 20-mal geringer als der herkömmlicher Leuchtmittel. Die Professoren E. Fred Schubert und Jong Kyu Kim haben überschlagen, dass sich innerhalb von 10 Jahren ca. 1,83 Billionen US-Dollar einsparen ließen, und die CO2-Emissionen um rund 10,68 Gigatonnen reduziert werden könnten, wenn man alle Glühbirnen der Welt durch Leuchtdioden ersetzen würde. Um die ganze Welt mit Strom zu versorgen wären dann 280 Kraftwerke überflüssig und könnten abgeschaltet werden.

Die Autoren Thomas Kuhn, Nils Haferkemper, Christoph Schiller, Andreas Groh und Tran Quoc Khanh schreiben, die Lebensdauer von LED's sei länger als die der jetzt eingesetzten Halogenmetalldampf-, Quecksilber- dampf-, Leuchtstoff- oder Natriumniederdrucklampen. Von den bisher verfügbaren Lampentypen würden für den Zeitraum von 2012 bis 2015 streng genommen nur die Natriumhochdrucklampen übrig bleiben, da sie einen akzeptablen Kompromiss zwischen Preis, Wartung, Lebensdauer, Lichtausbeute, elektrischer Leistung und vor allem Umweltverträglichkeit darstellen. Daher sei zurzeit eine starke Tendenz dahingehend erkennbar, dass viele deutsche Kommunen und Stadtwerke ihre Quecksilberdampf- lampen und Leuchtstofflampen durch Natriumhochdrucklampen ersetzen.

Auf der Internetseite "Elektrofachkraft.de" ist zu lesen, dass sich mit LED's mittlerweile nahezu alle Aspekte des Lichtspektrums abbilden lassen. Da die jetzt von der EU bevorzugten Energiesparlampen problematisch bei der Entsorgung sind, klingt das so als seien LED's die Leuchtmittel der Zukunft.


(Quellen: Elektrofachkraft.de, Darmstadtnews.de, Wissenschaftsstadt Darmstadt, energy 2.0, April 2008, E. Fred Schubert, Jong Kyu Kim)

Mittwoch, 7. Januar 2009

Asse-II - Betreiberwechsel

Atomkraft? Nein Danke!Seit Beginn des Jahres 2009 ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) neuer Betreiber des Atommüll "Versuchslagers" Asse II. Hintergrund für den Betreiberwechsel waren Mängel in der bisherigen Führung des Betriebes der Schachtanlage Asse-II sowie in der Führung des Schließungsverfahrens. Außerdem gab es Probleme bei der Kommunikation zwischen den zuständigen Behörden. Gleichzeitig mit dem Betreiberwechsel ging die Verantwortung vom Bundesforschungsministerium an das Bundesumweltministerium über. Für die Betriebsführung der Schachtanlage ist die bundeseigene "Asse GmbH" gegründet worden.

Die gefährlichen Pläne des bisherigen Betreibers (Helmholzzentrum München, HZM), das Bergwerk zu fluten, wird das BfS nach Aussage von Herrn König (BfS, Präsident) nicht weiterverfolgen. Das BfS werde andere Pläne für die Schließung der Anlage prüfen. Da alle Optionen sehr genau untersucht werden sollen, werden die Untersuchungen jedoch längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Herausforderung sei, die radioaktive Strahlung der Abfälle in der Schachtanlage von der Biosphäre abzuschirmen. Es dürfe zu keinem Zeitpunkt unkontrolliert Radioaktivität aus den Abfällen in die Umwelt gelangen.

Das BfS hat zum Jahresbeginn bei der Anlage eine Informationsstelle eröffnet. Herr König kündigte an, dass BfS werde die Bevölkerung zukünftig über alle Schritte bei der anstehenden Schließung zu informieren. Damit solle verlorengegangenes Vertrauen wieder zurückgewonnen werden.

Der "Asse-II Koordinationskreis" fordert vom BfS anstelle einer reinen Informationsstelle eine offene Auseinandersetzung um einen transparenten und nachvollziehbaren Optionenvergleich. Darin seien die Betroffenen und unabhängige Wissenschaftler einzubinden. Da das ehemalige Bergwerk nicht sicher sei und einzustürzen und vollzulaufen drohe, forderten Atomkraftgegner bei der Eröffnung der Informationsstelle, der radioaktive Müll müsse so schnell wie möglich aus der Schachtanlage geholt und gesichert werden.

Der Asse-II Koordinationskreis befürchtet, das Atomgesetz werde möglicherweise den Gegebenheiten der Schachtanlage Asse-II angepasst, anstatt die Anlage nach dem bestehenden Atomrecht zu behandeln. Ähnlich sei in Morsleben nach der Wiedervereinigung vorgegangen worden. Der Referentenentwurf zur Änderung des Atomgesetztes (AtG) lasse befürchten, dass sich die Geschichte im Falle der Anlage Asse-II wiederholen könne. Der Koordinationskreis fragt sich, ob auch über dieses heikle Thema in der Infostelle etwas zu erfahren sein wird.

Dass die radioaktive Strahlung der Abfälle in der Schachtanlage sicher von der Biosphäre abzuschirmen und unkontrolliertes Austreten der Radioaktivität aus den Abfällen in die Umwelt zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen ist, versteht sich ja wohl eigentlich von selbst. Die eigentliche Herausforderung ist jedoch die, dass dieses für den gesamten Zeitraum zu gewährleisten ist, in dem der in "Asse-II" eingelagerte Atommüll eine höhere Strahlung abgibt, als diejenige an einer unbelasteten Stelle irgendwo in Deutschland. Da dieser Zeitraum viele Menschengenerationen umfasst, ist mir völlig schleierhaft, wie jemand das garantieren und die Verantwortung dafür übernehmen will.

Zum Weiterlesen:
Hubert Mania: Die weißen Sümpfe von Wittmar
- Eine kurze Geschichte des Atommüllendlagers Asse II -
(PDF-Dokument, 8,5 MB).

Der Asse II - Koordinationskreis schreibt dazu auf seiner Internetseite: "Hubert Mania, ein Braunschweiger Autor, ... hat die politische Darstellung bewusst ausgeblendet und sich darauf konzentriert, die wissenschaftlichen Hintergründe allgemeinverständlich zu vermitteln."


(Quellen: Nordsee-Zeitung vom 06.01.2009, Asse II - Koordinationskreis, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)

Dienstag, 6. Januar 2009

Recht auf Lebensabend in Würde

Was ich gelegentlich über die Bedingungen mitbekomme, unter denen manche Beschäftigte in den Pflegeberufen arbeiten müssen, und wie die ihnen anvertrauten Menschen darunter leiden, erweckt in mir mehr und mehr den Eindruck, dass jeder von uns möglicher- weise direkt auf eine Katastrophe zusteuern könnte, sollte er sich jemals genötigt sehen, sich in die Obhut eines Seniorenheimes begeben zu müssen.

Im Jahre 2002 verkaufte die Stadt Bremerhaven das Seniorenheim am Bürgerpark, das angegliederte Pflegezentrum und das Marie-von-Seggern- Heim an die Oldenburger Hansa-Gruppe, die in den drei Einrichtungen zur Zeit ca. 250 Mitarbeiter beschäftigt.

Sicher herrschen nicht in allen Pflegeinrichtungen katastrophale Zustände, und ich habe auch schon von Seniorenheimen gehört, die für ihren Einsatz für die Bewohner ausgezeichnet wurden. Aber die Seniorenheime der Hansa-Gruppe in Bremerhaven sorgten in der lokalen Presse bereits mehrfach für negative Schlagzeilen. Im Dezember prangerte die Gewerkschaft Verdi die unhaltbaren Arbeitsumstände für die Beschäftigten an, die nach drastischen Lohnkürzungen um bis zu 20 Prozent, Arbeitszeiterhöhungen sowie Verzicht auf Weihnachts- und Urlaubsgeld gegen weitere Kürzungen kämpfen.

Die Nordsee-Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 05. Januar 2009, dass mitunter im Arbeitsgericht ganze Sitzungstage für Verfahren reserviert seien, an denen die Hansa-Gruppe beteiligt sei. Das könne jeder sehen, der des öfteren dort zu tun habe. Aus Angst um den Arbeitsplatz wolle sich keiner der Bremerhavener Mitarbeiter des Unternehmens offen dazu äußern, aber hinter vorgehaltener Hand seien die Zustände Tagesgespräch im Pflegezentrum in der Hartwigstraße. Inzwischen beschäftige die Hansa-Gruppe auch zunehmend Leiharbeiter. Herr Göers (Betreuungsverein, Geschäftsführer) schätzt ihre Zahl in der Hartwigstraße auf ungefähr ein Drittel der dort Beschäftigten.

Der Betreuungsverein betreue rund 550 Menschen in Bremerhaven und Umgebung, von denen rund 20 im Seniorenheim am Bürgerpark leben. Herr Göers beschreibe die Sorgfalt in der Pflege als mangelhaft. Aus diesem Grund habe der Verein kurz vor Weihnachten eine Bewohnerin aus dem Heim geholt, die völlig mobil gewesen sei als sie in das Heim gekommen war. Sie sei dann aber tagelang nicht bewegt worden, weil sich das Personal nicht gekümmert habe, und sie habe die ganze Zeit im Bett verbringen müssen.

An diesen Zuständen seien die Arbeitsbedingungen in dem Heim schuld. Mitarbeiter seien gekündigt oder versetzt worden, in den Wohnbereichen sei häufig kein Personal anzutreffen, ein Pfleger sei für mehrere Etagen zuständig und oft gar nicht über den Zustand der Senioren informiert.

Die Nordsee-Zeitung zitiert eine Frau aus dem Bremerhavener Stadtteil Wulsdorf, deren Schwiegermutter vier Jahre lang in der Hartwigstraße gelebt habe, mit den Worten: "Von den anfangs guten Bedingungen ist wenig geblieben. Hansa verteilt immer mehr Arbeit auf immer weniger Personal. Werden die Heime so weitergeführt, werden sie zu Abstellheimen für Senioren". Die Pflegekräfte hätten kaum mehr Zeit, den Bewohnern Abwechslung im Alltag zu bieten.. Es werde weder gebastelt, gemalt, noch gespielt. Auch Ausflüge seien kaum noch angeboten worden.

Angesichts dessen, was in der Nordsee-Zeitung zu lesen war, frage ich mich, wofür wir überhaupt so viel Geld in die Pflegeversicherung einzahlen, wenn wir dafür während der letzten Jahre unseres Erdendaseins möglicherweise nicht einmal das notwendigste für ein Leben in Würde erwarten können. Die in Unternehmen wie der Hansa-Gruppe Beschäftigten werden unter Umständen auch noch in mehrfacher Weise zu Opfern solcher Machenschaften. Während ihres Arbeitslebens leiden sie unter unzumutbaren Arbeitsbedingungen, sind gezwungen in die Pflegeversicherung einzuzahlen, und wenn sie am Ende ihres Lebens in ein Heim ziehen müssen, dann wissen sie schon im Voraus, womit sie dort möglicherweise rechnen müssen. Jeder sollte das Recht auf einen Lebensabend in Würde haben.

Ich möchte ja niemandem etwas schlechtes wünschen, aber auch die für die Missstände in Senioren- und Pflegeheimen Verantwortlichen werden einmal alt und möglicherweise auf Hilfe angewiesen sein ...

Montag, 5. Januar 2009

Finale Weihnachtsfeier und Abschied vom Traumbaum

Samstag hatten wir zum krönenden Abschluss der diesjährigen Weihnachtsfeierlichkeiten Besuch vom Bruder meiner Frau mit Frau und Sohn sowie meinem Schwiegervater. Zum Mittagessen gab es einen gebratenen Hahn für die anderen und Chilli Concarne für mich.

Was fliegt, das kann man nicht essen. Meine Mutter sagt, davon sei ich schon als kleines Kind überzeugt gewesen, als ich noch gar nicht sprechen konnte. Wenn ich einmal so zwischen den Zeilen lese, und mir die daraus gewonnenen Erkenntnisse bildlich vorstelle, dann muss das jedesmal einen ziemlichen Schweinkram abgegeben haben, bis ich meine Mutter ebenfalls von meinem Standpunkt überzeugt hatte. Zum Kaffee gab es Torte, Topfkuchen, Kalten Hund und Marzipan-Rollen. Das war sozusagen ein Frontalangriff mit jeder Menge leckerer Sachen, die anschließend schwer im Magen lagen. Aber ansonsten war es ein schöner, wenn auch etwas anstrengender Tag - besonders für meine Frau, die am Abend vorher schon mit dem Gockel gekämpft hatte. Es geht eben nichts über Chilli Con Carne oder ähnliche Eintöpfe bei solchen Gelegenheiten (und überhaupt).

Gestern war ich bei meiner Mutter: Wir haben dem Traumbaum den Garaus gemacht. Unser Weihnachtsbäumchen steht noch (traditionell bis zum Drei Königs Tag). Für meine Mutter war das in dieser Weihnachtsbaumsaison jedoch ein neuer Rekord: Früher stand der bei ihr bis Sylvester, maximal bis Neujahr.

Ich habe noch keinen Baum so leicht aus dem Weihnachtsbaumständer bekommen, wie jetzt diesen aus den aus dem neuen mit der Fußhebelmechanik. Aber bis wir das gute Stück dann aus dem Wohnzimmer auf den Balkon gezerrt, und von dort über die Brüstung auf den Rasen vor ihrem Haus katapultiert hatten, hatte sich der Traumbaum als starker Kämpfer erwiesen. Er wehrte sich mit Zweigen und Stamm dagegen, aus der warmen Wohnung in die Kälte zu müssen. Er krallte sich mit seinen Ästen so gut erkonnte am Rahmen der Balkontür fest. Dabei warf er mit Tannennadeln nur so um sich. Der Teppich und der Balkon waren anschließend mit einer millimeterdicken grünen Nadelschicht bedeckt. Glücklicherweise lag die Tanne auf dem Rasen, bevor er es ihr gelungen war, ihren gesamten Nadelvorrat nach uns zu werfen. Ich hatte die Nadeln überall sitzen. So ungefähr eine Handvoll habe ich in jeder meiner Hemd- und Hosentaschen wiedergefunden. Einige Nadeln rieselten mir aus den Haaren, und eine ganze Menge davon rieselten mir immer wieder aus dem Bart. Noch Stunden später kamen immer wieder von irgendwoher noch irgendwelche Tannennadeln zum Vorschein. So langsam kam ich mir schon selbst wie ein alter, vertrockneter, nadelnder Weihnachtsbaum vor.

Nachdem sich meine Mutter nach der Saison 2007/08 dazu entschlossen hatte, dass wir uns die Strapazen nicht mehr antun wollten und wir in der Saison 2008/09 nach Überzeugung meiner Mutter einen kleineren Baum gefunden hatten - immerhin war sie dieses Mal ohne Rückenprobleme davon gekommen - hat meine Mutter sich zwischen Weihnachten und Sylvester eine neue Lichterkette mit 30 Lampen geleistet. Ich glaube inzwischen nicht mehr ernsthaft daran, dass es in der nächsten Weihnachtsbaumsaison einen kleineren Baum geben wird ... - es sei denn, die Meterpreise würden bis dahin auf 30 oder 40 Euro steigen.

Freitag, 2. Januar 2009

Schmutzige Pfoten


so etwas macht mich fix und fertig ...

Gestern Morgen, dem Morgen danach, sind Cleo und ich, wie sonst auch immer, unsere Runde gelaufen. Anders als sonst war eigentlich nur der Müll von der Sylvesternacht, der zum Teil flächendeckend auf den Straßen herumlag. Das Wetter war eigentlich ganz schön, und mit zwei Grad Lufttemperatur war es sieben Grad wärmer als am Sylvestermorgen. Cleo hatte allerdings nicht so recht Lust auf einen ausgedehnten Spaziergang. Irgendwie hatte sie wohl zu wenig geschlafen. Daher waren wir ziemlich schnell wieder zu Hause und Cleo verschwand sofort in Richtung Körbchen.

Gegen Mittag erschienen irgendwann meine Tochter und kurze Zeit später auch meine Frau und Cleo wieder auf der Bildfläche. Meine Frau wurde sehr schnell sehr wach, als sie bemerkte dass Cleo's vier Pfoten von einer gelbbraunen Schmutzschicht überzogen waren, die sich dann auch auf dem Fußboden von der Haustür bis zum Schlafzimmer in Form von Hundepfotenspuren wiederfand. Irgendwie kam beim Spurenlesen auch heraus, dass Cleo die Gunst der Stunde genutzt, und ihr Körbchen gegen den freien Platz in meinem Bett getauscht haben musste. Meine Frau war begeistert: Sie hatte am Sylvesternachmittag noch frische Bettwäsche aufgezogen!

Für Cleo stand dann zu allem Überfluss erst einmal eine "etwas gründlichere" Nassreinigung an. Erst musste sie so lange auf bleiben, weil die Menschen aus ihrem Rudel blödsinnigerweise nicht ins Bett wollten, dann musste sie so früh schon wieder aufstehen, und zum krönenden Abschluss gab's noch den Klekram mit dem Wasser an Füßen und Fell. Das kann so einen kleinen unausgeschlafenen Hund schon ganz schön fertig machen. Für uns Menschen ging's anschließend gleich weiter mit Fußboden feudeln, Teppich reinigen und Bettenbeziehen. Das war im wahrsten Sinne des Wortes für uns alle ein versauter Neujahrstag!

Als wir am Nachmittag wieder zur Ruhe gekommen waren, ging es uns so durch den Kopf, dass es doch eigentlich eine tolle Sache wäre, wenn es anstelle der Ballerei auf den Straßen zwischen den Häusern, ein organisiertes professionelles Feuerwerk am Weserdeich gäbe. Dann gäbe es weniger Verletzungen, weniger Dreck in der Stadt, die Leute würden ihr Geld für wertvolle Dinge ausgeben, anstatt es sinnlos in die Luft zu sprengen und die Tierwelt müsste nicht tagelang vor während und nach Sylvester panische Ängste ausstehen.

Aber das wird wohl meine ganz persönliche Wunschvorstellung bleiben. Schließlich sind wir hier ja in Bremerhaven (Deutschland) und nicht in Sydney (Australien) ...

Donnerstag, 1. Januar 2009

Von Jahr zu Jahr


Am Morgen danach ...

Wisst ihr noch wie's damals war,
am Neujahrstag vor einem Jahr?
Ein ganzes Jahr ist das schon her.
Mir ist's, als ob es gestern wär,
der Neujahrstag vor einem Jahr.

©2009, Jürgen Winkler