Sonntag, 2. Oktober 2011

Altweibersommer

In der Morgensonne im Speckenbütteler Park ...
... sonnt sich eine der vielen fleißigen Weberinnen.
Es ist die Zeit der reifenden Beeren, ...
... der fallenden Blätter, ...
und der letzten warmen, sonnigen Tage:
Altweibersommer.


Wenn Ende September und Anfang Oktober die ersten Sonnenstrahlen morgens den Dunst durchbrechen, erstrahlen die taubenetzten Spinnennetze in magischem Glanz. Der altdeutsche Ausdruck "weiben" meint das weben dieser Netze.

In den alten Zeiten erzählten sich die Leute, die Spinnenfäden seien die silbergrauen Haare alter Weiber. Die hätten sie - verursacht durch den Zauber der "Nornen", welche die Lebensfäden der Menschen spinnen - beim Kämmen verloren. Den alten Menschen, an denen diese Spinnfäden hängen bleiben, würden sie Glück bringen.


(Quelle: Bauernregeln)

Kommentare:

Der Geestendorfer hat gesagt…

Hallo Jürgen,

letzte Woche war ja echt herrliches Wetter. Am Sonntag fuhr ich nach Wremen und kaufte mir am Wremer Tief Granat. Das war ein lecker Abendbrot.

Tschüss,
Holger

Frau Momo hat gesagt…

Wir haben den Altweibersommer auch reichlichst genossen und viel geknipst. Leider hat er sich wieder verabschiedet.

Kommentar veröffentlichen



Eigene Meinungen, konstruktive Kritik, Anregungen etc. sind jederzeit willkommen.

Nettikette
Bitte achtet auf den »guten« Ton.
Beschimpfungen und ähnliches werden im Papierkorb veröffentlicht.


Anonyme Kommentare:
Wenn ihr "Anonym" bei "Kommentar schreiben als" auswählt, dann lasst mich und die anderen Leser bitte wissen, wer ihr seid.

Um faire Diskussionen zu gewährleisten, werde ich Kommentare ohne "Identität" in Form einer E-Mail-Adresse, einem Namen oder zumindest einem Nicknamen nicht veröffentlichen!

Zum Schutz vor Spammern müssen die Kommentare erst von mir freigeschaltet werden. Ich bitte dafür um euer Verständnis.