Mittwoch, 9. September 2009
Atommüll-Lager vom Klaus
Liebe Kinder,
ihr wisst nicht, was ein Atommüll-Lager ist? Macht nix. Der Klaus von "Extra 3" erklärt euch heute mal, wofür so'n Ding gut ist. Oder was daran nicht so toll ist. Oder wie auch immer ...
Jedenfalls, wenn ihr schön aufpasst, dann wisst ihr nach dem Film auch ganz genau, warum ihr am 27. September 2009 bei CDU, CDU und FDP kein Kreuzchen auf den Wahlzettel malen dürft.
Dienstag, 8. September 2009
Neu im Juwiversum
Lehe "Goethestraße":
Kistnerstraße bis Adolfstraße
- Neu: Heinrichstraße
Update: Körnerstraße, Goethestraße, Gnesener Straße
Mit der Verlängerung der Körner-, der Goethe- und der Gnesener Straße von der Adolfstraße in Richtung Norden wurde die Heinrichstraße an die südlich davon gelegenen Straßen angeschlossen.
An der Kreuzung der Heinrichstraße mit der Goethestraße gibt es in einem Gründerzeithaus aus dem Jahre 1903 eine interessantes Wohnprojekt - vielleicht auch eine Idee für andere Gemeinschaften, die gerade eine Stadtwohnung mit viel drumherum in einem gründerzeitlich geprägten Altbau Wohnviertel suchen?
An der gleichen Kreuzung entstand im gleichen Jahr auch eine Villa, die mit ihrem "Treppenturm" und dem "Turmzimmer" ein wenig an ein kleines Schloss erinnert. Wenn abends die Lichter im Haus eingeschaltet sind, wird dieser Eindruck duch die farbig leuchtenden Fenster im Treppenhaus noch vervollständigt.
Die Navigation:
Die nach rechts und links zeigenden Pfeile unter den Fotos öffnen die nächste bzw. die vorhergehende Seite. Der Kreis zwischen den beiden Pfeilen öffnet das Inhaltsverzeichnis, von dem aus man direkt zu markanten Punkten im Quartier springen kann, ohne bei weiteren Besuchen den gesamten Weg noch einmal "ablaufen" zu müssen. Neu ist auf eingen Seiten ein "X" anstelle des Kreises. Mit einem Klick darauf kommt man von einen "Seitenweg" zu der Stelle zurück, an der man auf den Seitenweg abgebogen ist.
Hier gehts zum "Juwiversum", Bremerhaven, Lehe. Direkt zur Heinrichstraße an der Einmündung in die Hafenstraße gelangt man hier, und hier geht's auf direktem Wege zum Wohnprojekt Goethestraße 43. Das Wohnprojekt betreibt auch eine eigene Hompage mit einem Erfahrungsbericht und vielen Informationen. Menschen, die Interesse an einem Wohnprojekt haben, können dabei Unterstützung von der Stadt Bremerhaven erhalten. Nähere Informationen gibt es auf der Seite Wohnprojekte Bremerhaven.
Sonntag, 6. September 2009
Kistner-Gelände: Ausschreibung beschlossen

Kalksandsteinwerk Kistner
Die Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung hat in der letzten Woche mehrheitlich die europaweite Ausschreibung des Kistnergeländes beschlossen. Darüber berichtete die Nordsee-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 04.09.2009. Im Ausschreibungstext ist demzufolge festgelegt worden, dass die Ansiedlung eines Frischemarktes mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern, unter Einbeziehung des Schornsteins und der Tonnendachhalle des ehemaligen Kalksandsteinwerks, Bestandteil eines Entwicklungskonzepts für das Gelände sein sollen. Denkbar sei auch, dass der Lebensmittelversorger in der Fabrikhalle untergebracht werde. Entlang des Geesteufers werde an eine Wohnbebauung gedacht.
Das hört sich jetzt erst einmal in etwa so an, als entspäche die Ausschreibung den ursprünglichen Ideen aus der Leher Bevölkerung. Auf die Wünsche des Landeskonservators des Landesamts für Denkmalpflege Bremen scheint mit der in der Ausschreibung genannten Erhaltung des Kerns des Kalksandsteinwerks ebenfalls Rücksicht genommen worden zu sein. Damit dürften die unseeligen, von der CDU befürworteten, Ten-Brinke-Pläne wohl endlich vom Tisch sein. Im Artikel der Nordsee-Zeitung vermisse ich allerdings einen Hinweis auf die Fortführung des Geestewanderweges vom ehemaligen Werftgelände der "Geeste-Metallbau" und die Anbindung an den Geestewanderweg am Kapitänsviertel.
Außerdem hat die in der Koalitionsvereinbarung zwischen der SPD und der CDU festgeschriebene Bürgerbeteiligung bezüglich der Entwicklung des Kistner-Geländes bis heute immer noch nicht stattgefunden. Diese wäre aus meiner Sicht eigentlich - zumindest in Form einer Anhörung (zum Beispiel während einer Stadtteilkonferenz) - spätestens vor der Veröffentlichung der Ausschreibung fällig gewesen. Ebenso wie mir, liegt auch vielen Lehern die optische Integration zukünftiger neuer Gebäude auf dem Kistnergelände in die umgebende Gründerzeit-Architektur am Herzen. Ich hoffe sehr, dass darüber das letzte Wort noch nicht geprochen sein wird.
Da im Ausschreibungstext offensichtlich wohl ebenfalls kein besonderer Hinweis auf eine Bürgerbeteiligung vorhanden ist, haben sich die Grünen und die Linke bei der Abstimmung über die Ausschreibung in der Stadtverordnetenversammlung der Stimme enthalten. Nach allem, was uns im südlichen Lehe in den letzten Jahren seitens der Großen Koalition, insbesondere von der CDU, zugemutet worden ist, könnte ich es mir eher vorstellen, den Grünen oder der Linken meine Stimme bei der Wahl zur nächsten Stadtverordnetenversammlung zu geben, als der CDU oder der SPD.
(Quelle: Nordsee-Zeitung vom 04.09.2009)
Samstag, 5. September 2009
Wir haben den Hunger satt
Im Rahmen der "Eine-Welt-Wochen 2009" ist in der Bremerhavener Pauluskirche noch bis zum 15. September 2009 die Ausstellung "Wir haben den Hunger satt" zu sehen. Seit ich den Film "We feed the World" kenne, und ich um die weltweit vernetzte Macht der großen Nahrungmittelkonzerne weiß, macht es mich immer wieder betroffen, wenn ich - wie heute wieder in dieser Ausstellung - lese, dass im Jahre 2000 sechs Milliarden Menschen auf der Welt lebten, die produzierten Nahrungsmittel ausreichen würden, um zwölf Milliarden Menschen zu ernähren, und trotzdem Jahr für Jahr Millionen von Menschen verhungern müssen.
Die Ausstellung in der Pauluskirche ist eine wichtige Austellung. Sie klärt zum Beispiel darüber auf, wie die Industrienationen die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern schädigen. Sie macht deutlich, warum unsere billige Nahrung in den Entwicklungsländern zu Hunger führt. Es wäre schön, wenn möglichst viele Menschen diese Ausstellung sehen würden.
Zum Weiterlesen:
Die Ausstellung in der Pauluskirche ist eine wichtige Austellung. Sie klärt zum Beispiel darüber auf, wie die Industrienationen die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern schädigen. Sie macht deutlich, warum unsere billige Nahrung in den Entwicklungsländern zu Hunger führt. Es wäre schön, wenn möglichst viele Menschen diese Ausstellung sehen würden.
- "Ein Kind, das an Hunger stirbt, heute, wird ermordet."
(Jean Ziegler)
Zum Weiterlesen:
Freitag, 4. September 2009
Wahl-O-Mat ist online
Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur Bundestagswahl am 27. September 2009 ist online. Dieses Tool eignet sich sehr gut, um schnell wesentliche Punkte der Parteiprogramme mit den eigenen Standpunkten zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Grundfragen zu vergleichen.
Das ist insbesondere dann sehr praktisch, wenn man sich von den großen, bekannten Parteien in entscheidenden Punkten nicht mehr vertreten fühlt, da man mit dem Wahl-O-Mat schnell einen Eindruck davon bekommen kann, welche der kleinen Parteien es eher Wert wäre, dass man ihr seine Simme gibt. Auf der Wahl-O-Mat Seite gibt es außerdem eine Liste aller zur Wahl stehenden Parteien mit einem kurzen Parteiprofil.
Es ist auf alle Fälle besser, einer Partei, die möglicherweise an der 5-Prozent-Hürde scheitern könnte seine Stimme zu geben, als gar nicht zur Wahl zu gehen.
Die Summe aller gültigen abgegebenen Stimmen entspricht 100 Prozent. Wenn die Wahlbeteiligung zum Beispiel nur 50 Prozent beträgt, dann erscheinen die Stimmenanteile der gewählten Parteien nahezu doppelt so hoch wie bei einer Wahlbeteiligung von 100 Prozent. Die Stimmen für die Parteien in der Rubrik "Andere" fließen in die Berechnung der Stimmenanteile aller Parteien ein, und vermindern so die Anteile auch der "großen Parteien".
Nichtwähler stärken die radikalen Gruppierungen an den Rändern des Parteienspektrums und sorgen dafür, dass die sogenannten "Großen Volksparteien" stärker erscheinen, als es ihrem tatsächlichen Rückhalt in der Bevölkerung entspricht.
Deshalb: Am 27. September wählen gehen!
Donnerstag, 3. September 2009
Neu im Juwiversum
Lehe "Goethestraße":
Kistnerstraße bis Adolfstraße
- Neu: Gnesener Straße, Adolfstraße
Update:Kistnerstraße, Körnerstraße, Goethestraße
Die Körnerstraße und die Goethestraße wurden von der Kistnerstraße bis zur Adolfstraße verlängert. Die Kistnerstraße habe ich um einige Fotos, unter anderem von der Einmündung der Gnesener Straße, ergänzt.
Im östlichen Abschnitt der Adolfstraße gibt es ein komplettes Ensemble unter Denkmalschutz stehender Gebäude aus der Zeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die ersten Jahre des letzten Jahrhunderts. An der Kreuzung Adolf-/Goethestraße gibt es einen kurzen Abstecher in die Vergangenheit. Sabine hat mir dafür freundlicherweise das Foto von einer ihrer alten Ansichtskarten zur Verfügung gestellt. Viel Spaß beim virtuellen Spaziergang.
Die Navigation:
Die nach rechts und links zeigenden Pfeile unter den Fotos öffnen die nächste bzw. die vorhergehende Seite. Der Kreis zwischen den beiden Pfeilen öffnet das Inhaltsverzeichnis, von dem aus man direkt zu markanten Punkten im Quartier springen kann, ohne bei weiteren Besuchen den gesamten Weg noch einmal "ablaufen" zu müssen. Neu ist auf eingen Seiten ein "X" anstelle des Kreises. Mit einem Klick darauf kommt man von einen "Seitenweg" zu der Stelle zurück, an der man auf den Seitenweg abgebogen ist.
Hier gehts zum "Juwiversum", Bremerhaven, Lehe., oder hier direkt zur Gnesener Straße. Am Ende des fertiggestellten Abschnitts der Gnesener Straße geht es mit einem Link im Text weiter in die Adolfstraße, und entlang der Adolfstraße über die Goethestraße hinweg bis zur Körnerstraße.
Dienstag, 1. September 2009
ESG Lehe - Gründungsversammlung

Heute Abend findet die Gründungsversammlung zur Gründung des Vereins "Eigentümergemeinschaft Lehe e.V." statt. Es wird ein Vorstand gewählt und der Verein gibt sich eine Satzung. Damit wird der Arbeit der Eigentümergemeinschaft der rechtliche Rahmen gegeben. Nach der Gründung des Vereins soll die Arbeit mit den für das Handlungskonzept entwickelten Starterprojekten fortgesetzt werden.
- Gründungsversammlung
Dienstag, 01.09.2009
19:00 Uhr
Seniorentreffpunkt "Kogge", Kaminzimmer
Goethestr. 23 (Ecke Meidestraße)
Auch neue Interessenten sind herzlich willkommen!
Detailierte Informationen zur Eigentümergemeinschaft Lehe gibt es hier.
Abonnieren
Posts (Atom)