Sonntag, 17. Februar 2008

Wenn es Nacht wird in Lehe ...



Ernst-Reuter-Platz:
Auch abends im Dunkeln hat Lehe seine schönen Seiten.

Die unglaublichen Wirrungen der Stasi Wegner

Frau Stasi Wegner ... - äh, Christel - möchte gerne wieder eine Mauer haben. So eine wie damals zwischen Ost- und Westdeutschland sollte es bitte schön sein, damit die deutschen Demokraten nicht mehr in den Westen stiften gehen können. Im Prinzip soll alles wieder so sein wie damals in der BRDDR.

Ich möchte mal wissen, was die Mauer-Todesopfer zu der Frau Stasi ... - ähm, - Wegner sagen würden, wenn sie es noch könnten!

Wenn Die Linke nicht ganz schnell wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken will, dann sollten die sich umgehend von Frau Wegner trennen. Und bei der Gelegenheit sollten die auch gleich alle anderen Genossen, welche noch derartige Altlasten mit sich herumschleppen, mit Nachdruck dazu auffordern, sich eine andere politische Heimat zu suchen. Verbale Distanzwahrung ist im Zusammenhang mit diesem Thema eindeutig unzureichend.

Das wird für diejenigen, die sich die Deutsche Diktatorische Republik zurückwünschen, allerdings wohl schwierig werden. Die SED gibt's nämlich gar nicht mehr ...

Es heißt ja, Konkurenz belebe das Geschäft. Aber egal wie sehr ich mir manchmal auch bei Wahlen Alternativen zu SPD und CDU wünsche: Solange wie unter Mitgliedern dieser Partei derartiges Gedankengut gepflegt wird, ist sie für mich nicht wählbar!

Sendung Panorama vom 14.02.2008

Samstag, 16. Februar 2008

Erstaunliche Verwandlungsfähigkeit der Stadtteilkonferenzen

Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, keine anonymen Kommentare mehr zu veröffentlichen. Diesen hier zu meinem Artikel "Grünhöfe solidarisch mit Lehe" möchte ich euch jedoch auf gar keinen Fall vorenthalten:

Zitat:
"Ich finde, dass es sich einige Bremerhavener aber auch ein wenig einfach machen in ihrer Ablehnung von Projekten. Schließlich stellen die Stadtteilkonferenzen (gerade in Lehe) meist nur einen ganz kleinen Teil der Bevölkerung dar. Daneben kommen dann noch viele aus dem Cuxland und wenn mal einer eine andere als die Mehrheitsmeinung vertritt, wird er weggemobbt".


Merkwürdig:
Zuerst vertreten die Stadtteilkonferenzen, insbesondere erwähnt wird hier die Stadtteilkonferenz Lehe, lediglich eine verschwindend kleine Minderheit ihrer Mitbürger. Aufgewertet wird deren Arbeit allerdings durch die vielen Menschen aus dem Landkreis Cuxhaven, die sich mit den Bremerhavener Stadtteilkonferenzen solidarisch erklären.

Völlig unerwartet sind die Stadtteilkonferenzen am Ende jedoch plötzlich die Vertreter der Mehrheitsmeinung, die alle Vertreter anderer Meinungen gnadenlos wegmobben. Alle Achtung: Das ist schon eine erstaunliche Verwandlungfähigkeit!

Die "Mobbingopfer" der Stadtteilkonferenzen müssen dann ja wohl die Vertreter der Minderheit sein, die unter anderem, koste es was es wolle, Kaufland auf dem Phillips Field ansiedeln will und dafür das Projekt des möglichen Investors für das Kistnergelände ablehnt?

Mittwoch, 13. Februar 2008

Grünhöfe solidarisch mit Lehe

Gestern war in der Nordsee-Zeitung zu lesen, dass auch die Stadteilkonferenz Grünhöfe sich mit der Diskussion um das Phillips Field beschäftigt hat. Kistnergelände und Phillips Field sei eine Sache die ganz Bremerhaven angeht und nicht nur Lehe. Die Grünhöfer solidarisieren sich daher mit den Lehern und wollen einen Vertreter der Stadtteilkonferenz Lehe zu einem Gespräch einladen.

Das sehe ich inzwischen auch so. Kein Bürger Bremerhavens aus einem der anderen Stadtteile, in denen es bisher vielleicht nicht so schwerwiegende Probleme gibt wie in Lehe, kann sicher davor sein, dass die Große Koalition mit ihm nicht genauso umgeht wie mit den Lehern, sollte es dort doch einmal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Mit Blick auf die zwei Millionen Euro des Investors für das Kistnergelände, die von der Großen Koalition (allen voran von der CDU) kaltlächelnd ignoriert werden, weil diese weiterhin die Planungen für Kaufland auf dem Phillips Field vorantreibt, ist diese Angelegenheit bereits jetzt eine Angelegenheit aller Bremerhavener Steuerzahler.

Wenn ich die Stellungnahmen der Oppositionsparteien in dieser Sache sehe, dann wünsche ich mir manchmal eine Koalition aus den Grünen und der FDP. Der SPD und der CDU würde es vielleicht einmal ganz gut tun, ihre Gemeinsamkeiten in der Opposition auszutoben.

Montag, 11. Februar 2008

Kunst im öffentlichen Raum?



Entweder war hier einer von diesen neumodischen Performance Künstlern am Werk, dann wird das wohl Kunst im öffentlichen Raum sein, oder jemand nutzt den Gehweg Eupener Straße/Ecke Goethestraße als Steinbruch.

Für den ersten Fall könnte man jetzt mal wieder die Frage stellen:
"Was will uns der Künstler damit sagen"?

Falls der zweite Fall zutreffen sollte, finde ich das schon ganz schön dreist. Baumaterial gibt es ja schließlich im auch Baustoffhandel käuflich zu erwerben.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Grundschul-Mathematik

Gestern war in der Nordsee-Zeitung zu lesen, der Oberbürgermeister habe die CDU zum schäumen gebracht.

Ich schäume ja schon etwas länger - aber das liegt eher an der Großen Koalition aus CDU und SPD und daran wie diese mit uns Leher Bürgern umgehen.

Aber zurück zum Thema: Der Oberbürgermeister Herr Schulz hat die BIS wohl damit beauftragt, mit dem Investor für das Kistnergelände einen Kauf- und Entwicklungsvertrag auszuhandeln. Ich kann nicht gerade von mir behaupten, dass ich mit unserem Oberbürgermeister immer einer Meinung bin. Aber es tut schon gut zu sehen, dass endlich auch einmal "einer von denen da oben" zeigt, dass ich mit meiner Rechnung "2 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro gleich 4 Millionen Euro" doch nicht so ganz daneben liegen kann. Für Herrn Schulz ist klar was zu tun ist wenn er die Chance hat, mit dem Verkauf der beiden Grundstücke "Phillips Field" und "Kistner Gelände" jeweils zwei Millionen Euro für Bremerhaven zu verdienen. So dicke hat Bremerhaven es ja nun wirklich nicht, als dass wir zwei Millionen Euro mal eben so "in den Wind schießen" könnten.

Herr Bödeker von der CDU will davon jedoch nichts wissen, und meint, so könne man nicht miteinander umgehen ...

Ach so! Das ist jetzt wohl etwas anderes, wenn mit Herrn Bödeker jemand genauso umgeht, wie dieser und seine Parteigenossen von Anfang an mit den Leher Bürgern in der Angelegenheit "Kaufland auf dem Phillips Field" umgegangen sind!

Es gibt noch eine zweite Rechnung, die ich ebenso gut nachvollziehen kann wie die von Herrn Schulz: Der Investor für das Kistnergelände wird dort nur dann seine zwei Millionen Euro für den Ankauf des Kistnergeländes ausgeben, wenn er sicher sein kann, dass sein Konzept, das immerhin einige weitere Millionen Euro Investitionsmittel zusätzlich zum Kaufpreis für das Gelände erfordern wird, sich auch rechnet. Das heißt, er wird keinen Frischmarkt auf dem Kistnergelände etablieren, wenn die große Koalition gleichzeitig Kaufland auf dem Phillips Field ansiedelt, weil er dann seinen Frischmarkt gleich nach der Eröffnung wieder schließen kann. Das hört sich aus meiner Sicht logisch und vernünftig an. Ich würde mein Geld schließlich auch nicht wissentlich zum Fenster hinauswerfen.

Herr Bödeker von der CDU scheint leider nicht so gut rechnen zu können. Er nennt die Bedingung des Investors für das Kistnergelände "Erpressung". Kaufland kommt auf das Phillips Field. Basta! Sch..ß auf die zusätzlichen zwei Millionen Euro: Auf dem Kistnergelände wird das Nordsee Museum gebaut! Das Geld dafür zahlt kein Investor, sondern die Bremerhavener Steuerzahler. Die CDU sagt selbst, die finanziellen Mittel für den Bau und den weiteren Betrieb seien knapp bemessen. So gehen die mit unserem Geld um!

Und damit ist diese Angelegenheit nicht mehr nur eine "Leher Angelegenheit". Das geht jetzt alle Bremerhavener Bürger etwas an!

Selbst wenn ein zukünftiger Kaufinteressent für das Phillips Field nur eine statt zwei Millionen Euro ausgeben könnte, dann wären das immer noch eine Million Euro mehr für die Stadtkasse. Aber bisher deutet leider alles darauf hin, dass die Große Koalition ihrem Plan ohne wenn und aber durchboxen wird. Die von der IHK für diesen Fall befürchtete Existenzgefährdung für die Geschäfte in der Hafenstraße, und das von der IHK geforderte, von der Großen Koalition blockierte Einzelhandelsgutachten für Lehe sei hier nur am Rande erwähnt.

Montag, 4. Februar 2008

Das glaubst du nicht !!!



Gerade von einer anstrengenden Dienstreise zurück, setzt du dich mit der Absicht die Zeitungen der vergangenen Tage durchzustöbern und einer Tasse Tee erst mal gemütlich in den Sessel ...

Zack! Da geht's wieder los. Die ersten Artikel über "Große Koalition" im Zusammenhang mit "Stadtentwicklung Lehe", "Kistnergelände", "Pillips Field"! - Und: Aufregen!! - ... Langsam wieder herunterfahren ... - Hat ja keinen Zweck sich deswegen die Gesundheit zu ruinieren ...

Meine Damen und Herren von der CDU und der SPD:
Mit meiner Stimme auf dem Wahlzettel für Sie brauchen Sie in Zukunft nicht mehr zu rechnen.

Mehr fällt mir dazu jetzt im Augenblick nicht ein!

Aber ich bin schon angefangen nachzudenken
...