Donnerstag, 27. August 2009

Schlussstrich ...

... unter die Frage, ob es eine neue Eissporthalle in Bremerhaven geben wird oder nicht.

Die SPD hat am 24.08.2009 der Auftragsvergabe zum Bau einer Eissporthalle für 15,7 Millionen Euro zugestimmt. Im Fraktionsvorstend sprachen sich nur noch zwei Politiker gegen den Bau aus. Die Fraktion stimmte mit 11:2 Stimmen für eine neue Eishalle.

Herr Breuer (SPD, Parteivorsitzender) bezeichnete den Zeitpunkt für die Kostendiskussion im Nachhinnein als falsch. Es sei in der Vergangenheit versäumt worden, die Frage öffentlich zu diskutieren, ob eine für die Spitzenliga DEL taugliche Halle mit 4500 Plätzen für Bremerhaven wirklich sein muss. Ob notwendig oder nicht: Es wird also jetzt erst einmal gebaut ... - und dann gesehen, wo das Geld dafür hergenommen wird.

Ich lasse mich einmal überraschen, ob der Bau, wie ich vermute, zu Lasten der Entwicklung in den Stadtteilen gehen wird, und ob es irgendwann zu den von Herrn Teiser (CDU, Bürgermeister und Kämmerer) angedeuteten Steuererhöhungen kommen wird, wenn sonst nirgendwo mehr etwas zu holen ist.

(Quelle: Nordsee-Zeitung vom 25.08.2009)

Kommentare:

Grey Owl Calluna hat gesagt…

"Die" machen doch so wie so was sie wollen. Aufregen schadet nur. "Das" habe ich schon lange aufgegeben.
Liebe Grüße
Grey Owl

juwi hat gesagt…

@Grey Owl: Da mein Leben und das meiner Nachbarschaft, sowie die Entwicklung des Stadtteils, in dem ich wohne, unmittelbar von derartigen Entscheidungen betroffen ist, lässt mich das alles nicht kalt. Zum Beispiel ist der Wert unserer Eigentumswohnung, für den Fall, dass wir oder unsere Kinder sie einmal verkaufen wollen, davon abhängig, wie es in der Nachbarschaft aussieht. Wenn später das Geld für die Entwicklung des Stadtteils fehlt, weil es jetzt für ein Prestigeprojekt für einige wenige Sportler verpulvert wird, dann kann das unter Umständen für mich oder meine Erben einmal einen nicht unerheblichen finanziellen Verlust zur Folge haben.

Elias hat gesagt…

Hallo!

Einerseits ist dir da ein kleiner Fehler unterlaufen: S. Breuer ist der SPD-Parteivorsitzende und nicht der Fraktionsvorsitzende.

Andererseits würde ich mich freuen, wenn ihr euch über die vielen Projekte in den Stadtteilen, viele davon auch in Lehe, diesen Sonntag auf dem SPD-Infostand auf dem Butjermarkt informieren würdet.

Die SPD steht gerne Rede und Antwort.

Beste Grüße,

Elias

juwi hat gesagt…

@Elias: Danke für den Hinweis. Habe ich korrigiert.

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