Donnerstag, 9. Oktober 2008

Am Tag davor


Heute um 09:00 Uhr soll die neue Brücke, die das
Columbus-Center mit den Havenwelten verbindet,
eröffnet werden.


Gestern am späten Nachmittag sah es dort noch so aus.


Auch um das Mediterraneo herum wurde noch gearbeitet.


Der südliche Eingang zum "Süden im Norden"


Die Brücke, das Südende des Klimahauses ...


... und das Mediterraneo in der Abenddämmerung.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Dirty Old Town



"Dirty Old Town" erzählt in dunklen Stimmungsbildern über die Lebensumstände in einer schmutzigen, alten Industriestadt im Nordwesten Englands. Ewan MacColl schrieb das Lied im Jahr 1949 über seine Heimatstadt Salford in der englischen Grafschaft Lancashire. Es erzählt, wie ein junger Mann am alten Kanal von seiner Zukunft träumt, wie er sein Mädchen beim Gaswerk trifft und wie sich die beiden an der Fabrikmauer küssen. In der Nacht schreien die Katzen. Aus der Ferne wehen die Pfiffe der Signalpfeifen der Dampfschiffe aus dem Hafengebiet herüber. Aber durch die rauchverschmutzte Luft hindurch ist auch ein Hauch vom Duft des Frühlings zu riechen ...

Da er aber keine Hoffnung hat, dass sich das Leben in der "schmutzigen alten Stadt" zum Besseren ändern wird, würde er sie am liebsten mit einer schönen, scharfen Axt - wie einen alten toten Baum - zu Fall bringen.

Dirty old town

I met my love by the gas-works door,
dreamed a dream by the old canal,
kissed a girl by the factory wall,
dirty old town, dirty old town.

The moon is shifting behind a cloud.
Cats are crawling all along the beat.
Springs a girl in the streets at night,
dirty old town, dirty old town.

I heared a whistle coming from the docks
and a train set the night on fire,
smelled the spring on a smoke-filled air,
dirty old town, dirty old town.

I'm gonna get me a nice sharp axe;
shining steel tempered in a fire,
cut you down like an old dead tree,
dirty old town, dirty old town.


Nach dem Niedergang der Werften und der deutschen Hochseefischerei zeichnete sich auch in Bremerhaven eine düstere Zukunft ab. Viele junge Menschen zogen aus Bremerhaven fort, weil sie hier keine Arbeit fanden. Mit dem Aufbau eines Tourismuszentrums in den alten Hafenquartieren um den Alten- und den Neuen Hafen versucht die Stadt jetzt ein neues wirtschaftliches Standbein aufzubauen.

Das Video zeigt Impressionen aus dem Bremerhavener Ortsteil Goethestraße im Stadtteil Lehe mit seinen Häusern aus der Gründerzeit. Die meisten dieser Häuser werden von ihren Besitzern oder den Eigentümergemeinschaften gepflegt und instand gehalten. Dazwischen gibt es aber auch immer wieder verwahrloste Gebäude, die das Opfer von Immobilienspekulanten geworden sind. Da auch andere Städte mit diesem Problem konfrontiert sind, gibt es auf politischer Ebene den Versuch ein Gesetz einzuführen, welches den Gemeinden bei Immobilienversteiger- ungen in kritischen Fällen ein Vorkaufsrecht einräumt. Solange es gegen Spekulanten und untätige Eigentümer, die ihre Häuser dem Verfall preisgeben, keine rechtliche Handhabe gibt, wird uns das Problem aber wohl erhalten bleiben.

Einige der verwahrlosten Häuser musste die Stadt schon durch Absperrmaßnahmen sichern, da bereits Teile von der Fassade herabgestürzt waren. Die meisten Bremerhavener Gründerzeithäuser wurden im Zweiten Weltkrieg bei den Bombenangriffen des Jahres 1944 vernichtet. Im Ortsteil Goethestraße ist ein größerer, zusammenhängender Bestand davon erhalten geblieben. Noch ist die Zeit für die Axt im diesem Viertel nicht gekommen. Aber wenn nicht bald etwas geschieht, wird das historische Stadtbild im Süden Lehes mit seinen zusammenhängenden gründerzeitlichen Schmuckfassaden am Ende doch noch zerstört werden.

Die Abbrucharbeiten habe ich während des Abrisses der ehemaligen Deichschule aufgenommen. Auf dem Gelände ist jetzt ein Mehrzweckplatz für den Ortsteil mit dem passenden Namen "Leher Pausenhof" entstanden. Die beiden "Luftbilder" wurden von der Aussichtsplattform des neuen SailCity Hotels (Blick Richtung Lehe) und vom Turm der Pauluskirche in der Hafenstraße (Blick Richtung Hafen) aufgenommen.

Die Musik zum Video ist das Ergebnis meiner ersten Versuche mit einem "Vierspur-Westentaschen-Aufnahmestudio" meines Schwagers.

Montag, 6. Oktober 2008

Erntedank


Morgenspaziergang: Cleo in Probsteierhagen (Schleswig-Holstein)


Herbsttag

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

Christian Friedrich Hebbel (1813-1863)


Samstag, 4. Oktober 2008

Raum-Zeit-Verkrümmung hinter dem Weserdeich?

Ab Donnerstag, dem 9. Oktober 2008, müssen die Landkarten der Welt neu gezeichnet werden. Der Kompass auf Schiffen, die südlich von 53° nördlicher Breite auf den Weltmeeren unterwegs sind, wird diese unweigerlich nach Norden - genauer gesagt nach Bremerhaven - führen, falls ihre Navigatoren einen Kurs in Richtung Mittelmeer abgesteckt haben sollten.


Auch wenn es hier noch nicht so aussieht: Bis zum nächsten
Donnerstag soll alles fertig sein (zum Vergrößern auf Foto klicken)


Du wolltest schon immer gerne einmal nach Rom, Neapel oder nach Palermo? Oder darf es vielleicht Venedig sein? Kein Problem, falls du dich zufällig gerade zu Fuß im Bremerhavener Columbus-Center aufhalten solltest: Wenn man dort die neue, vollverglaste Fußgängerbrücke über den Alten Hafen betritt, wird man ab dem nächsten Donnertag jede Stadt an den Ufern des "mare medi-terraneum" erreichen können, die man sich bisher in seinen kühnsten Phantasien auch nur im Entferntesten vorstellen konnte.


Wie das möglich ist?

Am 9. Oktober 2008 wird im neuen Bremerhavener Tourismus Zentrum "Havenwelten" das "Mediterraneo" eröffnet. Der Betreiber wirbt damit, dass der Süden zu uns nach Bremerhaven an an die Nordseeküste kommt.


Das Mediterraneo (zum Vergrößern auf Foto klicken)

Eigentlich handelt es sich bei diesem Phänomen nämlich nicht um eine Raum-/Zeit-Verkrümmung, die plötzlich hinter dem Weserdeich in Bremerhaven aufgetaucht ist, sondern eher um ein Einkaufszentrum mit mediterraner Innenarchitektur. Alle darin vertretenen Geschäfte sollen hochwertige Waren aus den Mittelmeerraum anbieten. Als Bremerhavener hätte ich mir zwar besser etwas für unsere Gegend authentischeres als Touristenattraktion vorstellen können, aber aus norddeutscher Sicht hat "der Süden" natürlich schon seinen besonderen Reiz.

In Anbetracht des vielen Geldes, das dafür schon ausgegeben worden ist, wünsche dem Betreiber, dass er mit seinem Konzept den Erfolg haben wird, den er für das Projekt prognostiziert hat. Für meine Stadt hoffe ich, dass das Mediterraneo als Bestandteil der Havenwelten den erhofften Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung Bremerhavens leisten kann. Außerdem muss ich ja zugeben, dass ich inzwischen doch etwas neugierig darauf geworden bin, wie das, was schon jahrelang als Computeranimation in der virtuellen Welt des Internets zu bewundern war, in der Realität aussehen wird. Lassen wir uns also erst einmal überraschen.

Freitag, 3. Oktober 2008

Deutsche Nationalfeiertage

Seit der Wiedervereinigung der beiden getrennten deutschen Staaten im Jahre 1990 wird in Deutschland der "Tag der Deutschen Einheit" als gemeinsamer Nationalfeiertag aller Deutschen gefeiert. Den ersten gesamtdeutschen Nationalfeiertag gab während der Zeit der Weimarer Republik.

Vor 1871 hatten die bis dahin eigenständigen, in einem Staatenbund organisierten, deutschen Länder keinen gemeinsamen Nationalfeiertag. Statt dessen gab es Gedenktage, die an die verschiedenen Krönungstage der erinnerten.

Nach der Reichseinigung 1870 und der Reichsgründung zum Kaiserreich 1871, gab es weiterhin keinen allgemeinen Nationalfeiertag. Allerdings fanden am 2. September Feiern statt, die an den entscheidenden Sieg am 2. September 1870 im Deutsch-Französischen Krieg erinnerten. Es gab allerdings nie eine kaiserliche Bewilligung, diesen Tag als offiziellen Feiertag festzulegen.


11. August: Nationalfeiertag der Weimarer Republik

Am 31. Juli 1919 wurde die Weimarer Verfassung von der Weimarer Nationalversammlung angenommen und am 11. August von Friedrich Ebert unterzeichnet. Zum Gedenken an die "Geburtsstunde der Demokratie" wurde beschlossen, den 11. August als deutschen Nationalfeiertag festzulegen.


1. Mai: Nationalfeiertag während der Nazi-Herrschaft

Nachdem Adolf Hitler und seine Nationalsozialisten 1933 in Deutschland das Sagen hatten, schafften sie den zu Beginn der Weimarer Republik demokratisch beschlossenen Nationalfeiertag wieder ab und legten statt dessen den "Ersten Mai" als Nationalfeiertag im Deutschen Reich fest. Bereits seit 1890 fanden am 1. Mai Feiern zum "Kampftag der Arbeiterbewegung" statt und die Bevölkerung erinnerte mit dem traditionellen des Tanz in den Mai an die Walpurgisnacht. Damit vertrat der 1. Mai gleich zwei wichtige Aspekte der nationalsozialistischen Weltanschauung. Dass der 1. Mai der Feiertag der Arbeiterbewegung war, hinderte die Nazis, die sich im zweiten Abschnitt ihres Parteinamens immerhin als "Deutsche Arbeiter Partei" bezeichneten, aber nicht daran, gleich am 2. Mai 1933 die Gewerkschaftshäuser zu stürmen und die gewählten Interessenvertretungen der Arbeiterbewegung zu verbieten.


7. Oktober und 17. Juni

Nach dem Sieg der Alliierten über die Nazis und dem Ende des Zweiten Weltkriegs folgte die Besatzungszeit, die Trennung Deutschlands in zwei Staaten und der Kalte Krieg ...
  • Tag der Republik

    Bis zum vierzigjährigen Jubiläum im Jahre 1989 war der 7. Oktober, der "Tag der Republik", der Nationalfeiertag in der Deutschen Demokratischen Republik, der an die Staatsgründung am 07.10.1949 erinnerte.
  • Tag der deutschen Einheit

    Von 1954 bis 1990 war der 17. Juni, der "Tag der deutschen Einheit", gesetzlicher Feiertag in der Bundesrepublik Deutschland, mit dem an den Volksaufstand in der DDR am 17.06.1953 erinnert wurde. 1963 wurde der 17. Juni in der Bundesrepublik Deutschland durch Proklamation des Bundespräsidenten zum "Nationalen Gedenktag des Deutschen Volkes".

3. Oktober: Deutscher Nationalfeiertag

Nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Fall der Mauer kam es 1990 zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Mit dem Einzug der ersten von allen deutschen Bürgern gewählten Volksvertretung in den Berliner Reichstag nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde am 03.10.1990 die deutsche Einheit vollzogen. Da vorher noch der "alte" Feiertag am 17. Juni stattgefunden hatte, wurden 1990 zwei "Tage der deutschen Einheit" gefeiert.

Nachdem der Nationalfeiertag der Deutschen 15 Jahre lang einvernehmlich begangen worden wahr, hielt es Herr Schröder (SPD, damals Bundeskanzler) für notwendig, den "Tag der Deutschen Einheit" in Frage zu stellen. Am 3. November 2004 forderte er, den Tag als Feiertag abzuschaffen, um so das Wirtschaftswachstum zusätzlich anzukurbeln. Statt am 3. Oktober solle die Wiedervereinigung künftig immer am ersten Sonntag im Oktober gefeiert werden. Damit löste er eine heftige Kontroverse aus, an deren Ende seine Forderung mehrheitlich abgewiesen wurde.

Viele Bundesbürger empfanden die geforderte Abwertung des National- feiertages als Provokation. Außerdem hatte Herr Schröder mit seiner Forderung, wegen der damit verbundenen Arbeitszeitverlängerung, unter der arbeitenden Bevölkerung großen Unmut ausgelöst.

(Quelle: Wikipedia)

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Erosion in der CSU Parteispitze

Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse in Bayern. Nach Herrn Huber (CSU, Parteivorsitzender) ist gestern auch Herr Beckstein (CSU, Ministerpräsident) zurückgetreten, nachdem es vorher vor allem aus den Parteibezirken Oberbayern und Niederbayern massive Kritik an seinem Verbleib im Amt gegeben hatte.

Die CSU hat jetzt die Chance sich als Partei neu zu organisieren und dem Personenkult der vergangenen Jahrzehnte zu entsagen. Ob ihr das gelingt wird sich zeigen.

Solange sie allerdings noch Mitgliedern der alten Führung wie Herr Huber folgt, der gegen die rasche Benennung eines Nachfolgers für Herrn Beckstein ist, wird ihr das schwer fallen. Innerhalb der CSU-Landtagsfraktion ist das Ansinnen Herrn Hubers aber wohl auf Unverständnis gestoßen.

Herr Guttenberg (CSU, Bezirksvorsitzender in Oberfranken) forderte einen offenen Prozess bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Ministerpräsidenten. Daran müsse die gesamte Partei beteiligt werden. Die CSU müsse dringend ihrer Hinterzimmer-Mentalität entsagen. Recht hat er.

Herr Stiegler (SPD, Bayern) meint, dass bisher nur der gemeinsame Besitz der Macht das Geflecht aus den verschiedenen Interessen zusammengehalten habe. Mit dem Ende der Alleinherrschaft der CSU in Bayern gäbe es keine Kraft mehr, die diese verschiedenen Interessen bändigen könnte.

Vielleicht gibt es ja doch noch die Chance für einen wirklichen Neubeginn in Bayern.

(Quelle: u.a. Die Welt)

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Hafenanbindung: War Nordumgehung nie ein Thema?

So leicht erschüttert mich inzwischen ja nichts mehr, wenn es um die Aussagen der Bremerhavener Politiker geht. Aber das, was da gestern in der Nordsee-Zeitung zum Thema Hafenanbindung zu lesen war, ist schon eine Zumutung!

Herr Wulff (CDU, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen) sagte am Montag bei einem Besuch bei der Nordsee-Zeitung, das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven hätten das Thema Nordumgehung als Alternative zum geplanten Hafentunnel nie ernsthaft erörtert.

Eine positive Wirtschaftsentwicklung in Bremerhaven würde auch dem niedersächsischen Umland nutzen. Er habe dem Land Bremen und der Stadt Bremerhaven daher Gespräche für den Fall angeboten, dass diese einer Nordumgehung Interesse bekundet hätten. Dieses Angebot sei nicht angenommen worden. In Niedersachsen habe man den Eindruck gewonnen, dass Bremen und Bremerhaven der Tunnel-Lösung den Vorzug geben und eine Nordumgehung kein Thema für sie sei.

Vor kurzem hat die Große Koalition in Bremerhaven den Tunnel Eichenweg in offener Bauweise gegen den Widerstand der davon betroffenen Bürger als Anschluss des Überseehafens an die Autobahn beschlossen. Aus der Bremerhavener Bevölkerung waren immer wieder Gespräche mit Niedersachsen über die Realisierung einer Nordumgehung gefordert worden.

Die Nordsee-Zeitung schrieb, Herr Wulff habe deutlich gemacht, dass er die Debatte nicht von sich aus vorangetrieben und keinesfalls über die Köpfe der Langener Kommunalpolitiker hinweg entschieden hätte. Diese Haltung der niedersächsischen Landesregierung gelte auch weiterhin. In Sachen Nordumgehung als Ergänzung zum Hafentunnel müsse der Anstoß vom Land Bremen kommen. Niedersachsen sei zu jedem Thema gesprächsbereit, weil es die gemeinsame Wirtschaftsentwicklung im Auge habe.

Herr Wulff habe diese Aussage auch auf die mögliche Entwicklung von Gewerbegebieten, die Bremerhaven und Langen zusammen nutzen könnten, bezogen. Aus seiner Sicht sei das sogar ein Thema für die Metropolregion.

Aus den Äußerungen der Großen Koalition hörte sich das bisher immer völlig anders an. Demnach hätten unsere Politiker alles nur mögliche getan, um zu einer Lösung für eine Nordumgehung über niedersächsisches Gebiet zu kommen. Die Gespräche - die, wie Herr Wulff gegenüber der Nordsee-Zeitung betonte, nie stattgefunden haben - seien jedoch leider erfolglos verlaufen (?!). Statt dessen wurde nach langem Hin- und Her der Bau eines Tunnels beschlossen, für den schon jetzt aufgrund der prognostizierten Zuwächse im Hafenverkehr abzusehen ist, dass seine Kapazität schon bald nach seiner Fertigstellung nicht mehr ausreichen wird. Spätestens dann wird das Thema Nordumgehung wieder auf die Tagesordnung kommen. Bis dahin werden aber erst einmal mindestens 160 Millionen Euro - davon 120 Millionen aus vom Bund zugesagten Steuermitteln - in einem Tunnel versenkt, die an anderer Stelle sicher nützlicher angelegt wären.

(Quelle: Nordsee-Zeitung vom 30.10.2008)