Freitag, 10. Oktober 2008

Teileröffnung der Havenwelten

Vorgestern standen noch die Absperrzäune um das Gelände und es gab noch einiges aufzuräumen. Gestern wurden die Fußgänger- brücke über den Alten Hafen, das "Mediterraneo", und die "Haven- Plaza" für die Öffentlichkeit freigegeben.


Oben Links: Warten auf die Freigabe der Brücke. Oben Rechts: Um 09:00 Uhr ist der Zugang frei, und los geht es über die Brücke zur "Haven-Plaza" (unten rechts). Das ist die zentrale Verbindungshalle von der aus man ins Mediterraneo, zum SailCity Turm, zum Columbus-Center und später einmal in das Klimahaus gelangt.


Oben links: Über die Haven-Plaza führt ein Steg von der Brücke direkt zum gegenüberliegenden Eingang, durch den man zum SailCity Turm gelangt. Oben rechts: Zur Eröffnung durften natürlich auch die obligatorischen Festreden nicht fehlen. Unten Links: Herr Schulz (SPD, Oberbürgermeister) wünschte dem Investor alles Gute und beschwor den Erfolg des Mediterraneo. Unten Rechts: Auf der Haven-Plaza ist im Hintergund oberhalb der Rolltreppen die Einmündung der Brücke zu sehen. Die Rolltreppen im Vordergrund führen zur Tiefgarage.


Oben Links: Wir brauchen jetzt keine tagelangen Auto- oder strapaziösen Flugreisen mehr zu unternehmen. Der Eingang zum Süden befindet sich jetzt mitten in Bremerhaven direkt hinter dem Weserdeich. Im Süden angekommen, führt "La Strada" (die Straße) einmal im Kreis an den italienisch anmutenden Hausfassaden und den Geschäften entlang (oben rechts, unten).


Auf der Hälfte der Wegstrecke verläuft sie am anderen Ende des Gebäudes um die "La Piazza" (der Platz) herum. "La Piazza" ist ein von Gastronomie umgebener, runder Platz unter der großen Glaskuppel mit einem Springbrunnen in der Mitte. Auf der Piazza stehen Tische mit Stühlen, die zum Verweilen einladen.


Mein erster Eindruck

Die Innenarchitektur des Mediterraneo macht ausschließlich Anleihen bei "Bella Italia". Das spiegelt sich auch in den Namen der meisten Geschäfte wieder. Eigentlich gibt es um das "mare mediterraneum" herum jedoch noch weitaus mehr Anreinerstaaten als nur Italien. Die einzigen beiden Ausnahmen, die mir im Mediterraneo aufgefallen sind, bestehen aus einem Juweliergeschäft mit türkischem Namen und einem Bekleidungsgeschäft, dessen Name sich an der griechischen Mythologie orientiert. In einigen Läden, die zur Eröffnung nicht ganz fertig geworden sind, wird noch an der Innenausstattung gearbeitet.

Neben den Geschäften, deren Namen immerhin eine Assoziation mit dem Mittelmeerraum zulassen, gibt es jedoch - entgegen des urspünglich propagierten Konzeptes des Mediterraneo - auch einige Läden, die damit überhaupt nichts zu tun haben. Dazu gehören unter anderem mehrere Mobilfunkanbieter, ein "Geschenkehaus" (wie es auch im Columbus-Center bereits zwei ähnliche gibt), ein Keramik Geschäft mit lothrigisch-luxemburgischen Wurzeln, ein Lotto & Presse Laden, eine Parfumerie mit deutschem Namen, ein Schuhgeschäft mit englischem Namen, ein Geschäft eines bekannten Outdoor Bekleidungsherstellers, ein deutscher Optiker sowie einige weitere mehr.

Während der Planungsphase hatte der Investor die Befürchtungen der in der City vertretenen Geschäftsleute immer wieder damit beruhigt, dass es aufgrund des Warenangebotes mit ausschließlich hochwertiger, mediterraner Ausrichtung zu keiner Konkurenzsituation zwischen dem Mediterraneo und dem etablierten Einzelhandel kommen werde. Jetzt kann man nur noch abwarten, wie sich der Einzelhandel im Bereich Fußgängerzone, Columbus-Center und Havenwelten entwickeln wird, und hoffen, dass sich die pessimistischen Unkenrufe aus der Vergangenheit am Ende nicht doch noch bewahrheiten werden.

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