Donnerstag, 24. Dezember 2009

Lichterbaum



Blüh und leuchte, goldner Baum

Blüh denn, leuchte, goldner Baum,
Erdentraum und Himmelstraum;
blüh und leuchte in Ewigkeit
durch die arme Zeitlichkeit!

Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen fröhlich sein,
fröhlich durch den süßen Christ,
der des Lebens Leuchte ist.

Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen tapfer sein
auf des Lebens Pilgerbahn,
kämpfend gegen Lug und Wahn.

Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen heilig sein,
rein wie Licht und himmelsklar,
wie das Kindlein Jesus war!

Ernst Moritz Arndt (1769-1860)


Seit Mitte des 16. Jahrhunderts gibt es erste urkundliche Belege für die Existenz des Weihnachtsbaums. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts wird das Aufstellen des Weihnachtsbaums als allgemeiner Brauch beschrieben. Ich weiß noch ganz genau, das es früher der Weihnachtsmann war, der uns einen Weihnachtsbaum mitbrachte. Dann muss der also vor ungefähr vierhundert Jahren auf die Idee gekommen sein, den Menschen in den europäischen Ländern mit diesem immergrünen Sinnbild des Lebens etwas Licht in ihre Stuben zu bringen. Nachdem ursprünglich wohl nur Naschwerk, Früchte und Nüsse an den Zweigen hingen, soll im Jahre 1611 die Herzogin Dorothea Sibylle von Brieg damit begonnen haben, den Weihnachtsbaum mit Kerzen zu schmücken.

Als wir Kinder dann größer waren, und zur Schule gingen, teilten uns meine Eltern eines Tages mit, dass wir unseren Weihnachtsbaum jetzt selbst kaufen müssten und dass sie jetzt für unsere Weihnachtsgeschenke zuständig seien. Der Weihnachtsmann habe so viele Kinder auf der Welt zu beschenken, dass er unmöglich alle Kinder an einem einzigen Tag beschenken könne. Deshalb könne er nur den kleineren Kindern einen Weihnachtsbaum und Geschenke mitbringen. Das hörte sich eigentlich ganz logisch an, und ich glaube meine Schwester und ich haben die Mitteilung damals relativ gut verkraftet.

Möglicherweise war dieser tiefgehende Einschnitt in unserer familiären Weihnachtstradition aber auch nur so eine Art Vorwärtsverteidigung meiner Eltern, mit der sie geschickt unsere peinlichen Fragen vermieden haben, die wir garantiert spätestens dann gestellt hätten, wenn die anderen Kinder versucht hätten, uns weis zu machen, dass der Weihnachtsmann nur eine Erfindung der Erwachsenen ist.


Auch wenn die Bescherung für die Kinder immer noch das größte am Weihnachtsfest ist - ohne eigenes Einkommen kommt man ja sonst zu nichts - kam dann irgendwann die Erkenntnis, dass noch weit mehr hinter Weihnachten steckt:



Ich wünsche allen unter euch die heute die Geburt Jesu feiern, eine gesegnete Weihnacht und ein Frohes Fest - und allen anderen einfach einige ruhige, freie Tage nach der Hektik der vergangenen Wochen.


(Quelle: Wikipedia)

Kommentare:

Helmut hat gesagt…

Lieber Jürgen,
ganz herzlichen Dank für deine Weihnachtswünsche.
Dir und deinen Lieben wünsche ich eine besinnliche und friedvolle Zeit.
Herzliche Grüße aus dem "grünen" Kraichgau

Helmut

Katinka hat gesagt…

Hallo Juwi,
auch ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein schönes Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten und viel Gemütlichkeit :-)

Liebe Grüße
Katinka

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Lieber Jürgen!
Sieht nett aus bei Dir!!

Einen schönen Weihnachtsabend, viel Freude und gute Gespräche mit Freunden wünsche ich Dir.
Liebe Grüße
Rosi

april hat gesagt…

Dir und deinen Lieben schön, friedliche Weihnachtsfeiertage,
Ingrid

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