Samstag, 23. Mai 2009

Freiheit für Aung San Suu Kyi

Am 14. Mai wurde Aung San Suu Kyi verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Es geht um den Vorwurf, sie habe einem Amerikaner, der ungeladen auf ihr Grundstück geschwommen war, Unterkunft gewährt. Das burmesische Militär, das ihr Grundstück bewachen soll, wirft ihr nun einen schweren Verstoß gegen ihren Hausarrest vor. Alles nur ein Vorwand, damit sie hinter Schloss und Riegel kommt und bei den Wahlen im nächsten Jahr nicht zur Herausforderin werden kann.

Aung San Suu Kyi stellt den Machtanspruch der Militärregierung in Frage. Ihre moralische Führungsrolle in der Demokratiebewegung, sowie der errungene Erdrutschsieg im Jahr 1990 bedeuten, dass sie in den Wahlen nächstes Jahr die einzige Herausforderin der Junta sein würde. Die Oppositionsführerin wird seit 2003 in fast völliger Isolation unter Hausarrest festgehalten. Sie durfte in dieser Zeit nur ihren Arzt und ab und zu einen Sondergesandten der UNO sehen. Ansonsten ist ihr der Kontakt zur Außenwelt verwehrt. Nun sitzt sie im berüchtigten Insein-Gefängnis nahe der Hauptstadt Rangun.

Verschiedene Quellen berichten, dass die Militärführung den massiven und vereinten Online-Aufruf von über 160 burmesische Exilgruppen in 24 Ländern und AVAAZ an die UNO besorgt mitverfolgt. Der UN-Generalsekretär und andere Spitzenpolitiker müssen versuchen den Druck auf die Junta zu erhöhen. Ban Ki Moon verlangte die sofortige Freilassung der Friedensnobelpreisträgerin und zeigte sich "tief besorgt" über den Prozess. AVAAZ hat eine Interschriftenkampagne gestartet, um ihn jetzt mit einer Flut von Unterschriften dazu aufzufordern seinen Worten Taten folgen zu lassen:



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