Dienstag, 23. September 2008

Im Hafen ruht die Arbeit nie


Bremerhaven, Häfen im Morgengrauen (zum Vergößern auf Bild klicken)
Nordschleuse (Außentor) | und (Binnentor) | Wendebecken (im Hintergrund Autoregale)
Drehbrücke | Schiff im Lloyd-Dock | Lloyd-Dock (dahinter das Werftgelände)


Zeit ist Geld. Im Hafen ruht die Arbeit nie. Die Schiffe kommen und gehen rund um die Uhr. Die Ladezeiten sind eng in die Fahrpläne eingebunden. Liegezeiten in den Häfen kosten die Reedereien bares Geld. Die Logistiker wissen bereits vor der Ankunft der Schiffe, welche Güter wo an Bord verstaut sind, und berechnen im Voraus, wo diese nach dem Entladen gelagert werden müssen, um sie ohne Zeitverzögerung gezielt auf die entsprechenden Lkw's oder Bahnwagons für den Weitertransport zu verladen. Das gilt umgekehrt genauso für die von Land angelieferten Güter. Die Schiffe werden genau nach dem Plan der Logistiker sofort wieder beladen. Die Güter dürfen nicht lange im Hafen herumliegen. Der Lagerplatz ist knapp bemessen.

Lange Liegezeiten in den Häfen, wie es sie früher einmal gab, mit Landgang für die Besatzungen der Schiffe, die ihr Geld in in den Kneipen und Etablissements der Rickmersstraße und der Lessingstraße ausgaben, die gibt es heute nicht mehr.

Zeit ist Geld - und wer heute noch etwas von der Welt sehen will, der sollte lieber eine Weltreise buchen anstatt auf Frachtschiffen zur See zu fahren.

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