Sonntag, 14. September 2008

Ein Feuertag

Wie ich vor kurzem schon einmal festgestellt habe, kann man leider nicht auf mehr als einer Hochzeit zur gleichen Zeit tanzen - Schade eigentlich. Ich habe aber trotzdem nach dem "Multitasking-Prinzip" versucht, soviel wie möglich von allem mitzubekommen ...

Der gestrige Tag begann mit einem Feuer. Als Cleo ich von unserem morgendlichen Rundgang zurückkamen, brannte etwas vor einem Hauseingang in der Goethestraße. Bevor ich mit Cleo zu Hause am Telefon angekommen war, hörte ich aber die Feuerwehr schon kommen.

Gegen 10 Uhr begann ich die Kunstausstellungen im Rahmen der Veranstaltung "Kultur statt Leerstand" nördlich der Melchior-Schwoon-Straße "abzuklappern". Die angekündigte Samba Gruppe "Samba Sabor" aus Bremen begegnete mir dabei auf einem von einem Trecker gezogenen Anhänger. Vor jedem Ausstellungsort hielt der Trecker an, und ein mit einem schwarz-weiß karierten Frack und Zylinderhut gekleideter Herr, der zusammen mit "Samba Sabor" auf dem Anhänger mitfuhr, verkündete über ein Megaphon, was den geneigten Besucher der jeweiligen Ausstellung erwarten würde. Wenn ich es irgendwie noch hin bekomme, werde ich versuchen, mir heute noch die Ausstellungen südlich der Melchior-Schwoon-Straße anzusehen.

Mittags ging's dann im Stadtpark Lehe weiter. Der Höhepunkt des Stadtparkfests fand allerdings erst Nachmittags statt. Als ich dort war, waren die Mitwirkenden an vielen Ständen noch mit den restlichen Aufbauarbeiten beschäftigt. Gegen 13 Uhr traf "Samba Sabor" vor dem Parkeingang an der Hafenstraße ein und zog trommelnd durch den Stadtpark. Da wir nachmittags Besuch von unserer ehemaligen Nachbarin bekamen, mit der wir uns immer noch regelmäßig treffen, wurde es für mich danach so langsam Zeit, den Heimweg anzutreten. - Ach ja: Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich zwischendurch in Anbetracht des guten Wetters ja auch noch auf dem Turm der Pauluskirche war. -

Unsere ehemalige Nachbarin hatte durch eine Bekannte von einer Veranstaltung am Abend im Skulpturenpark Kramelheide erfahren, und uns vorgeschlagen, gemeinsam dort hin zu fahren. Kramelheide ist ein kleiner Ort südöstlich von Bremerhaven. Mit dem Auto fährt man ungefähr 30 Minuten. Wir fuhren am späten Nachmittag los, weil wir uns vorher noch die Skulpturen bei Tageslicht ansehen wollten. Die Veranstaltung begann aber erst um 19 Uhr und nannte sich "Feuernacht". Überall auf dem Gelände gab es Lagerfeuer, Feuerkörbe oder Feuerschalen. Viele Objekte wurden von Fackeln beleuchtet. In einem Wald gab es eine Schwarzlicht Installation mit "Leuchtobjekten". Eine Trommelgruppe spielte afrikanische Rhythmen, und als Höhepunkt der Veranstaltung trat ein Feuertänzer auf. Da hatte unsere ehemalige Nachbarin eine tolle Idee gehabt! Die "Feuernacht" war wirklich etwas besonderes ...

- und so endete der Tag genauso wie er begonnen hatte: Mit Feuer -

1 Kommentar:

Lucki hat gesagt…

Hola juwi,
alle Achtung ein wahrlich strammes und schönes Kulturprogramm.
Einen schönen Sonntag wünscht Dir
Lucki

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