Montag, 29. September 2008

Götterdämmerung in Bayern?


(zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

Die Bayern haben es nach einem halben Jahrhundert endlich geschafft, im Freistaat die Zeitenwende einzuläuten: Der bayerischen Einheitspartei wurde das Recht zur Alleinherrschaft entzogen. Ob damit bereits die Götterdämmerung in Bayern hereingebrochen ist, wird sich im Laufe der nächsten Legislaturperiode und der darauffolgenden Landtagswahl herausstellen. Bisher sieht es ja noch nicht danach aus, als würden die Herren Huber und Beckstein die Verantwortung für das Debakel übernehmen und ihre Stühle freiwillig räumen.

Die CSU hat gegenüber der letzten Wahl in Bayern 17% ihres Stimmanteils eingebüßt, und kommt jetzt auf gerade noch 43,4% der abgegebenen Stimmen. In Anbetracht der Wahlbeteiligung von 58,1% hat die CSU damit nur noch das Vertrauen von ungefähr einem Viertel aller Wahlberechtigten in Bayern.

(Quelle: Wahlergebnis)

1 Kommentar:

Frank hat gesagt…

Ich glaube nicht, dass Beckstein gehen wird. Denn die einzige Alternative, die die CSU personell hat, ist Horst Seehofer. Was für uns alle gut wäre, weil er im Bund dann keinen Unsinn mehr veranstalten kann. Aber sonst? Bei der CSU sieht es mau aus.

Vermutlich wird Huber gehen, mit ihm die Generalin, Beckstein bleibt für zwei Jahre und Stoiber (und Pauli) lachen sich ins Fäustchen.

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