Sonntag, 29. Juni 2008

Ausnahmezustand

Bremerhaven.
Wir schreiben den 28. Juni des Jahres 2008.
Nichts geht mehr ...


Lehe Backstage

Der Wilhelm-Kaisen-Platz ist gesperrt weil die Ärzte kommen.

Doch nicht nur der alleine:
Schon während des ganzen Tages war wegen der Veranstaltung die Melchior-Schwoon-Straße voll gesperrt. Das ist immerhin die Hauptzufahrt zur Hafenstraße und den angrenzenden Wohngebieten! Als Anwohner steht man da von der Autobahn kommend erst einmal vor der Absperrung auf der Linksabbiegespur bis der Verkehr auf der geradeausführenden Spur vorbei ist, so dass man nach rechts hinüberziehen kann, und dann kann man sehen, wie man auf möglichst kurzen Weg über Schleichwege durch die Nebenstraßen nach Hause kommt.

Am gleichen Tag:
Weiträumige Vollsperrung vieler in Nord-Süd Richtung führender Hauptstraßen. Der Grund: In Bremerhaven findet ein Marathonlauf statt.

Meine Tochter Ayleen erwartete eine Freundin aus Geestemünde. Diese wollte nachmittags um 17:00 Uhr zu Besuch kommen. Nachdem Ayleen schon anfing sich Sorgen zu machen, traf ihre Freundin eine gute Stunde später bei uns ein. Nachdem sie meinte, sie habe den Bus verpasst, und sie eine ganze Zeit vergeblich an der Haltestelle gewartet hatte, ist sie letztlich den ganzen Weg zu Fuß gegangen!

Gegen 22:00 Uhr wollte ich meine Tochter Jana an der Herz-Jesu-Kirche in Geestemünde abholen. Um das Problem mit der gesperrten Melchior-Schwoon-Straße zu umgehen, beschloss ich den Weg über die Barkhausen- und Columbusstraße nehmen. Leider habe ich erst einmal vor zwei Straßensperren entlang der Alten Bürger gestanden, bevor ich beim dritten Versuch nach einiger Wartezeit die Alte Bürger netterweise an der Schleusenstraße überqueren durfte.
Dabei hatte ich noch richtig Glück gehabt. Ich war aus dem Auto ausgestiegen, um die Polizistin an der Absperrung zu fragen, wie ich denn wohl nach Geestemünde kommen könne. Als ich auf sie zuging, rief sie mir entgegen, ich solle mich doch wieder in mein Auto setzen. Sie würde mich in Kürze durchwinken.

Im Vorbeifahren habe ich auf dem Rückweg bemerkt, dass auch die Zufahrt von der Columbusstraße in die Borriesstraße gesperrt war ...

Fazit:
Katastrophale Organisation; sowohl was die Terminplanung für die beiden Veranstaltungen angeht, als auch die miserable Verkehrslenkung!

Wenn man schon meint, die halbe Stadt wegen einer Sport- und einer Konzertveranstaltung sperren zu müssen, dann wäre jawohl mindestens zu erwarten gewesen, dass rechtzeitig vorher entsprechende Umleitungen ausgeschildert worden wären!



Ausnahmezustand
Ausnahmezustand, Nachtrag

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