Samstag, 18. Februar 2012

Das Eis ist gebrochen

Das Eis ist gebrochen (Bremerhaven, Fischereihafen)
Aus dem noch vor wenigen Tagen geschlossenen Eisfeld in diesem Teil des Bremerhavener Fischereihafens ist inzwischen eine Ansammlung nebeneinander treibender Eisschollen entstanden. Sofern wir von einer erneuten Frostperiode verschont beiben sollten, werden auch die letzten Schollen bald verschwinden.

Ich hätte jedenfalls nichts dagegen einzuwenden - auch wenn die vom Eis durchbrochenen Spiegelbilder der Schiffe im Wasser interessante Fotomotive bieten.

Dafür, dass uns in Bremerhaven auch im Sommer das Eis nicht ausgeht, sorgt die Bremerhavener Eisfabrik, die hinter dem Kutter an Land zu sehen ist. Über die Verbindung zwischen der Fabrik und der grauen Verladeanlage wird das zu Splittern verarbeitete Eis in die Laderäume der Fischereifahrzeuge transportiert. Darin wird der Fisch während der Zeit zwischen dem Fang und der Anlandung frisch gehalten.

In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts war das an Land hergestellte Eis die einzige Möglichkeit, um den Fang frisch zu halten. Später wurden auf den größeren Trawler-Neubauten die ersten Kühlmaschinen installiert. Die heutigen großen Hecktrawler, die immer weitere Reisen bis zu den Fanggründen unternehmen müssen, sind schwimmende Fabriken: Die Fische werden direkt nach dem Fang unter Deck zu Filets verarbeitet und dann tiefgefroren.

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